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Bericht über die zweite Tour nach Agde

Zum zweiten Mal besuchte der Vorstand den Fischerverein „La Gaule Agathoise“ von Agde.
Am 10. und 11. Juni feierten die Angelfreunde ihr Fischerfest.
Unsere Reise wurde unterstützt von Josée und Günter Masse vom Verein „Bindestrich“ in Agde.

Am 8. Juli machten wir, Wilfried Caspari und Otmar Hoffmann, sich vom Flughafen Frankfurt Hahn auf den Weg. Leider konnte Jean Claude, der die französische Korrespondenz führte, nicht mitfahren. Aufgrund der Sprachbarriere und der Angst zu verhungern, weil man die Speisekarte nicht lesen könnte, fanden sich keine weiteren Mitreisenden.

Bei strahlendem Sonnenschein ging unsere Reise von Neuwied aus los.
Der Flug mit Raynair war angenehm und problemlos. Fast pünktlich landete der Flieger in Montpellier.
Schnell wurde das Leihauto besetzt und es ging über Landstraßen nach Agde. Dank des zur Verfügung gestellten Navi-Gerätes von Rudi Schuren und der Erfahrung der letzten Reise war das kein Problem.

Pünktlich um 19:00 Uhr waren wir am vereinbarten Treffpunkt mit Josée und Günter Masse. Sie hatten schon lange vorher unsere Hotelzimmer bei der Familie Duval festgemacht.
Diesmal mitten in Agde direkt am Canal du Midi.


Gespannt auf unser Hotel standen wir vor einer kleinen, alten Kapelle.
Nachdem die mächtige Pforte geöffnet wurde, standen wir in einer durchaus modern gestalteten Wohnung.
Was wir später erfuhren, hatte die Familie Duval die Kapelle innen als Wohnhaus umgebaut, aber die Mauern so belassen. Ein tolles Ambiente und direkt am Canal du Midi.
Mit dem Schäferhund Tosca wurde schnell Freundschaft geschlossen, was auch bei der Größe notwendig war. Auch Myriam und Philippe Duval zeigten sich als sehr freundliche Gastgeber.

Von der „Kapelle“ aus wurden zu Fuß und per Auto viele Touren unternommen.
U.a. nach Sète, Beziers, dem See Salagu und am Hérault entlang.
Am Samstag und Sonntag ging es dann zum Fischerfest, dass nur 300 m weiter auf den Wiesen am Hérault stattfand.
Dort wurden wir von Josée Masse den Angelfreunden von Agde vorgestellt.
Das Fischerfest glich mehr einer Landwirtschafts-Ausstellung mit Traktoren, Autoausstellung, Angelshops und Verkaufsständen. Es war aber durchaus gelungen.
Die Einladung zu unserem Fischerfest in Neuwied wurde nochmals bekräftigt.

Die weitere Zeit wurden genutzt, um die ganze Region zu erkunden.
Das einzige Problem war: Essen ohne Fisch! „Wer isst schon seine Freunde?“, und so musste oft die Speisekarten eingehend studiert werden und auf fischlose Gerichte untersucht werden.

Mit Philippe Duval ging es im Boot zum Angeln im Canal du Midi.
Außer einem Sonnenbrand wurde nichts gefangen und trotzdem war es ein sehr schöner Tag.

Am letzten Abend lud die Familie Duval zu einer Grillparty ein. Die Gastfreundschaft war unübertrefflich. Gerne hätte man noch ein paar Tage drangehängt, aber am Dienstag musste es wieder zurückgehen. Nach dem Frühstück mit einem Omelett aus 6 Eiern ging es zum Flughafen nach Montpellier. Leider kamen wir um die Mittagszeit dort an und in den Mittagsverkehr. Wir beschlossen die Stadtbesichtigung abzubrechen und auf dem Flughafen auf unseren Flug zu warten.

Der Flieger hob mit 45 Minuten Verspätung ab, da zu viele Gepäckstücke an Bord waren.
Aber das klärte sich dann auch und so landeten wir, trotz des ”13.”, unbeschadet am Flughafen Frankfurt Hahn.

Fazit: Eine gelungene Reise, nette Menschen kennengelernt und schönes Wetter gehabt.
Was will man mehr. Also gelebt wie „Leben, wie Gott in Frankreich“.

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